FAQs

*Update vom 20. Januar

Nur bei einer Gegenleistung müssen Beiträge künftig als #Werbung gekennzeichnet werden. Die offizielle Pressemitteilung dazu findest Du hier.

Was zuvor galt:

Regelmäßige Abmahnungswellen sorgen unter Influencern immer wieder für Unsicherheit, denn Fakt ist: Aktuell gibt es leider keine einheitliche und finale Entscheidung, wie Werbung zu kennzeichnen ist.

Eigentlich geben die Landesmedienanstalten einen Leitfaden heraus, wann was als Werbung zu kennzeichnen ist. Das ist allerdings eine andere Grundlage, als die, auf der Influencer in den letzten Jahren abgemahnt wurden.

Die Abmahnungen gehen vom Verband Sozialer Wettbewerb aus – auf Grundlage von unlauterem Wettbewerb. Dort klagt eine Interessensvertretung von nicht einsehbaren Personen, die ebenfalls von Werbung leben und deswegen Konkurrenz in Influencern sehen. 

Die Gerichte dort entscheiden jedoch regional. So hat zuletzt das Braunschweiger Landesgericht (Juni 2020) entschieden, dass eine Person, die kommerzielle Werbung schaltet und private Inhalte teilt, nicht zu trennen ist und deswegen alle Markenkennzeichnung als Werbung zu kennzeichnen ist. Dadurch ist natürlich nicht mehr sichtbar, was wirklich Werbung ist und was nicht. 

Beispielsweise muss Pamela Reif laut Oberlandesgericht Karlsruhe alle Tags zu Markenherstellern als Werbung kennzeichnen, auch wenn es sich dabei um eine persönliche Empfehlung handelt. Cathy Hummels hingegen gewann auf zweiter Instanz. Sie muss keine Produkte kennzeichnen, wen sie diese persönlich empfiehlt – also weder Geschenke noch Bezahlung erhält. 

Der sichere Weg also ist, alles als Werbung zu kennzeichnen. Eine Möglichkeit, mehr Transparenz für seine Follower zu schaffen, ist, nach Kooperationsarten zu unterscheiden und diese so zu Kennzeichnen. Mehr Infos dazu findet ihr unter Kooperationsarten.

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